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Entlang der Panzerstrecke…

Hallo zusammen,

endlich mal wieder ein Video: Leider war ich nicht in Flecktarn unterwegs, sieht man mal vom Parka ab. Zu Stiefeln gab es Jeans, aber am interessantesten war es sowieso, bei Tauwetter die Panzerstrecke bei mir in der Nähe entlang zu laufen.

Nächstes Mal könnte ich mir vorstellen, die Strecke dann mal in tiefster Gangart zu erkunden – hat jemand Lust?

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

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Auf dem Bundeswehrgelände

Hallo zusammen,

auf dem Bundeswehrgelände in der Nähe war vor Kurzem Übung. Nun, im Anschluss ging ich die Marschroute mal ab auf der Suche nach einem Souvenir. Außer ein paar Patronenhülsen fand sich jedoch nichts, aber ein paar interessante Bilder.

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Wer die Bilder genau durchschaut und vielleicht beim Bund war, hat vielleicht eine Ahnung, wo diese gemacht wurden. Oder kann sogar jemand Hinweise geben, was es mit dem „Sauzug“ auf sich hat oder „Läufer 7 an Punkt 2“?

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Matschwetter

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen war richtig schlechtes Wetter. Ach was, auf einem Bundeswehrübungsgelände gibt es NIE schlechtes Wetter!

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Stilleben

Hallo zusammen,

was hat das doch geregnet in den letzten Tagen! Wie gut, dass wir einmal mehr Hundesitter sein durften und auch bei diesem Matschwetter spazieren gehen mussten. Herrlich! Hier ein paar Stielleben:

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Waldgedanken (II)

Hallo zusammen,

meine Kampfhose und Stiefelsocken waren gewaschen und getrocknet, der Dreck war gründlich vom schwarzen Leder der Stiefel entfernt worden und es stand ein, weniger erfreulich, Krankenbesuch an. Hierzu mussten mein Mann und ich eine ziemlich lange Anfahrt in Kauf nehmen und wir sahen uns schon bald auf der Landstraße quer durch den Pfälzer Wald.

Zunächst kamen wir in Ramstein an der Airbase der Amerikaner vorbei, die Baracken entlang der Autobahn versprachen dutzende junger US-Soldaten, die auf ihren Dienst warteten. Was auch immer in diesem Moment in den Gebäuden passierte – ich würde es nicht erfahren (nun ja, mehr Anklang findet bei mir sowieso das Flecktarnmuster der Deutschen Jungs, in dem Fall bin ich wohl patriotisch veranlagt).

Wir fuhren weiter und verließen die Autobahn Richtung Rockenhausen, immer der B48 entlang Richtung Bad Kreuznach. Die paar wenigen Orte, die wir durchqueren, waren kleine Ansammlungen von herausgeputzten Häusern, wie man sie in vor allem in landwirtschaftlich geprägten Teilen Deutschland kennt und als „idyllisch“ bezeichnen würde. Dazwischen, davor und dahinter erstreckten sich enorme Waldgebiete. Dichter, grüner, blickundurchlässiger Wald.

Verwunschene Märchenwälder, in denen ich plötzlich stand, ganz in Uniform ausgerüstet, das Koppeltragegestell über der Splitterschutzweste gezogen, darauf den Rucksack geschultert und mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter unterwegs. Wir stapften durch das Dickicht immer tiefer hinein und erreichten eine kleine Lichtung, die unsere Stellung bilden sollte. Zelte wurden schnell aufgebaut und ein Feuer entzündet, um das sich schon bald alle versammelten. Jäh unterbrochen wurden wir von der Information, das eine gegnerische Bande auf dem Weg zu uns war, die es galt, abzufangen. Schnell wurde Tarnschminke herausgesucht und wir verschmolzen noch mehr mit dem Hintergrund der Bäume. So getarnt schlichen wir weiter ins Unterholz, darauf bedacht, kaum Geräusche entstehen zu lassen. Unser Kommandant wies uns mit einem Fingerzeig an, nun den weiteren Weg gleitend fortführen zu müssen und so sahen wir uns alle auf dem Boden wieder. Wir rutschten über den Erdboden in Richtung eines Bachlaufs, der durch sein Plätschern auf sich aufmerksam machte. Der Boden wurde zusehends schlammiger. Der Kampfanzug sog sich langsam mit der Feuchtigkeit voll, die er dem weichen Boden entzog. Die Stiefel patschten immer wieder in den Dreck, so dass dieser davonspritzte. Am Bach angekommen, robbten wir so noch ein Stück am Ufer entlang durch den Sumpf und der feine Schlamm kroch langsam durch alle Fasern herein, bevor wir gebückt an einer geschützten Stelle das Wasser überqueren konnten. Frisches Wasser ergoss sich über das schlammverkrustete Leder der Stiefel. Ein Schritt weiter und eine tiefere Stelle verschlang Fuß und Stiefel bis zum Knie. Sofort lief ein kalter Schwall über den Stiefelrand, beim weiteren Auftreten sank zunächst die Sohle im tiefen Matsch des Grunds und danach der Fuß in der durchnässten Socke. Endlich am anderen Ufer angekommen ging es ein paar Meter weiter, doch waren wir entdeckt worden: Aus dem Gebüsch vor uns erhob sich ein gegnerischer Trupp und wir waren umzingelt. „Hinknien“ lautete der Befehl und wir befolgten diesen. Wir sanken mit den Knien in den feuchten Boden und leisteten keinen Widerstand. Nass und dreckig hoben wir die Arme und verschränkten die Hände am Hinterkopf. Danach wurden wir angewiesen, die Gasmasken aufzuziehen. Wir folgten auch dem. Ein paar unserer Gegner traten hervor und verklebten die Sichtscheiben mit Panzertape. Wir sahen nun nichts mehr. Handschellen klickten. Und ich stellte fest, dass mich ein Schauer überkam. Ich war unglaublich geil.

„Sie haben ihr Ziel erreicht“ stellte die etwas zu schrill eingestellte Stimme des Navigationssystems fest und riss mich unmittelbar aus meinen Gedanken. Ein wenig missmutig stieg ich auf dem Parkplatz aus dem Auto und musste lächeln. Schließlich wusste ich genau, an welcher Stelle ich bei der Rückfahrt weiterzuträumen hatte.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.