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Inventur 2012 (III)

Hallo zusammen,

nicht jeder Einsatz ist gleich – manchmal wird man in die Wüste geschickt, und da ist normales Flecktarn nicht optimal:

  • 1 Sportanzug komplett, Größe 42
  • 1 Sporthose kurz, Größe 5
  • 1 Badehose, Größe 5
  • 3 weiße Sportsocken
  • 1 Paar Sportschuhe, Größe 8,5
  • 2 Trikothemden (nicht abgebildet)
  • 1 Feldbluse wüstentarn, Größe 6
  • 1 Feldhose wüstentarn, Größe 6
  • 1 T-Shirt wüstentarn, Größe 6
  • 1 Feldmütze wüstentarn, Größe 59
  •  1 Hose, tarn,  passend etwa zu Skinstiefeln
  • 1 Neoprenshorty, Größe M
  • 1 Paar Neoprenfüßlinge, Größe M
  • 1 Paar Neoprenhandschuhe, Größe M

Uniform – einfach herrlich, praktisch, geil. Doch ich habe mich zwischenzeitlich ja auch für Gummi begeistern lassen – in Kürze mehr…

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

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Gefesselt

Hallo zusammen,

da lag ich nun. Meine Uniform in unerreichbarer Nähe, statt dessen „nur“ bekleidet mit einem Neoprenanzug und langen Tubesocken. Arme und Füße mit einem langen Seil gefesselt und mich zum Hogtie gebunden. Auf dem Boden liegend. Eine Maske aus Lycra übergezogen, so dass ich meine Umgebung nur verschwommen wahrnehmen konnte. Ein Ballknebel im Mund, der es mir unmöglich machte, etwas zu sagen. Allein.

Ich spürte den Boden unter mir. Der Teppichboden bot eine weiche Unterlage, dennoch spürte ich mit jeder Minute, die verstrich, den harten Estrich darunter. Jede Teppichfaser konnte ich fühlen, nur um Sekunden später nichts mehr zu merken und zu denken, dass mein Körper nur noch unwesentliche Details verschwommen verspüren könnte. Und gleich darauf hätte ich geschworen, jede einzelne Borste zu spüren, die sich in den Anzug bohrte.

Wieviel Zeit war vergangen? Eine halbe Stunde, hatte der Sir gesagt, müsse ich so ausharren. In einem Raum, den ich nur schemenhaft erahnen konnte. Das Seil war stramm gebunden, Bewegung war nicht möglich. Und ich hatte ihn rausgehen hören. Er war wirklich gegangen. Ich war zurückgeblieben. Das konnte ich kaum fassen… Meine Gedanken schweiften ab. Mein Kopf wurde leer. Mein Bewusstsein fiel in einen Dämmerzustand.

Die Tür ging auf. Ich hörte die leisen Schritte des Sirs. Er kam zu mir, fühlte, ob meine Hände warm waren, ob die Fixierung richtig saß. Als er zu mir kam, war ich schlagartig wieder anwesend, voll da, merkte ihn, wurde sofort geil. Er sah es, massierte mich für Augenblicke und ließ mich unter dem Knebel aufstöhnen. „Es sind noch keine zehn Minuten vorbei. Du schaffst den Rest schon,“ sagte er. Ich konnte es nicht glauben. Erst zehn Minuten? Die halbe Stunde musste doch schon vorbei sein! Nein? War mein Zeitgefühl in kürzester Zeit so durcheinander geraten?

Der Sir verließ erneut den Raum. In der Ferne hörte ich leise Musik eines Radiosenders. Ich war froh darüber. Nun hatte ich einen Anhaltspunkt, wie schnell die Zeit vergehen würde. Ein Lied dauert im Schnitt drei Minuten, also müssten doch nun lediglich… wie viele Lieder gespielt werden? Ich versuchte mich zu konzentrieren. Einfachste Mathematik müsste doch hinzubekommen sein. Also, drei Minuten pro Lied, das waren… Meine Gedanken verloren sich in der Weite.

Ich kam wieder zu mir. Konnte ich ein neues Lied hören? Oder lief noch immer das von vorhin? Der Ballknebel war unbequem geworden. Vom Gefühl her war ich der Meinung, Unmengen an Speichel habe sich dort angesammelt. Sabberte ich bereits? Keine Ahnung. Und keine Möglichkeit, es zu überprüfen. Der Sir kam ins Zimmer. „Halbzeit,“ verkündete er, ertastete mein Befinden. „Immer noch geil, was?“ stellte er fest und rieb mich ein wenig. Dann verharrte er. Er beobachtete mich. Das Zucken meines gefesselten Körpers. Meinen geknebelten Mund. „Wir werden heute noch viel Spaß haben,“ versprach er. Und er sollte recht behalten.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.