Schlagwort-Archive: BDSM

Nachwort

Hallo zusammen,

nach langer Zeit folgt hier der Artikel, den sich wohl die meisten schon haben denken können: Nach 160 Posts stelle ich diesen Blog nach reiflicher Überlegung ein, es wird (vorerst) keinen weiteren Artikel geben, keine neuen Bilder, Links oder Videos.

Warum? Einen solchen Blog zu schreiben und dauerhaft zu pflegen macht sehr viel Arbeit. Zeit, die ich zuletzt nicht mehr hatte, obwohl ich doch etwas herumgekommen bin. Ziel war ursprünglich, auch hierüber neue Leute kennenzulernen, was sich als eher schwierig herausgestellt hat. Damit stellt sich einfach irgendwann die Frage zwischen Aufwand und Nutzen. Viele nette und liebe Kameraden darf ich zwischenzeitlich zwar zu meinem Bekanntenkreis zählen, aber nicht als Ergebnis dieser Seiten.

Natürlich entstehen die Berichte auch als „Abfallprodukt“ von Erlebtem. Aber ich will ja nicht einfach ein paar Sätze in die Tastatur klöppeln, mein Anspruch war über die Jahre hinweg zu beschreiben, zu erklären, verständlich zu machen, wie es sich anfühlt. Wie ich Neues kennenlernen durfte und meinen Einstieg in die BDSM-Welt fand, vielleicht auch um dem ein oder anderen die Scheu vor dieser „dunklen Seite“ zu nehmen oder zumindest auch Außenstehenden eine interne Sicht zu gewähren. Ich weiß nicht, ob mir dies immer gelungen ist. Betrachte ich mir die noch immer recht ansehnlichen Zugriffszahlen (siehe Statistik) möchte ich behaupten, durchaus einen Nerv getroffen zu haben und nicht nur eine willkommene W***svorlage gewesen zu sein.

Sicherlich war dieser Blog auch Teil der Selbstreflexion und hat geholfen, das Erlebte zu verarbeiten. Letztendlich ist aber die Grundidee, meine ersten Schritte in der Welt des BDSM zu begleiten nach fünf Jahren abgeschlossen. Vielleicht wird es mit einem anderen Projekt weitergehen?

Ich danke den vielen lieben Kameraden, die während der Sessions Bilder machten und meine Berichterstattung absegneten. Ich danke aber auch für die vielen Erlebnissen, die ich hier nicht beschrieben hatte aus verschiedenen Gründen.

Ich freue mich über den Bekanntenkreis, den ich nun gewonnen habe. Vor fünf Jahren hätte ich mir nicht gedacht, Euch alle kennenzulernen und so vieles entdecken zu dürfen. Mittlerweile auch mal auf Fetischpartys unterwegs gewesen und wieder neue Eindrücke mitgebracht, weiß ich, dass mein Weg hier nicht endet (in Kürze werde ich etwa mein erstes Rape-Rollenspiel erleben und bin schon ziemlich aufgeregt). Ich danke meinem lieben Partner, zwischenzeitlich Ehemann, dass er mich gewähren lässt und mich mit meiner anderen Seite akzeptiert und mir gestattet, innerhalb der Beziehung dies auszuleben. Nicht selbstverständlich.

Und nicht zuletzt danke ich allen, die diesen Blog und damit ein Teil meines Lebens begleitet haben. Gerne dürfen Neuleser sich weiterhin durch diesen Blog schmökern, vielleicht um Anregungen zu finden, vielleicht um den Mut zu fassen, zur eigenen Neigung zu stehen.

Es gäbe vermutlich noch vieles zu sagen, vor allem aber ein: Danke für die schöne, geile Zeit und schon heute danke für viele aufregende, neue Erlebnisse, die noch kommen werden. So komme ich nun mit einem weinenden (diese Zeit ist damit vorbei), aber auch einem lachenden Auge (ein neuer Lebensabschnitt beginnt) zum Schluss. Man sieht sich immer zweimal im Leben, nach wie vor bin ich aktiv bei Gayromeo unterwegs oder auch per E-Mail zu erreichen.

Und damit ich ende ein letztes Mal:

In diesem Sinne – wegtreten. MkG Stefan.

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Vier Mann sind keiner zuviel (VII)

Hallo zusammen,

die letzte Runde bei Sir O. wurde am Sonntag Vormittag eingeläutet. Aber zunächst war eine kleine „Bonus“-Variante dran: Nachdem ich mit Stiefel im Gesicht gefesselt worden war, hatte L. mitbekommen, dass ich vom Sniffen geil werde. Dies nutzte er aus und presste mir mit mehr oder weniger Vorwarnung seine Sneaks ins Gesicht. Ich nahm geil den Geruch auf. Damit ich auch gar nicht erst Gelegenheit haben konnte, ein wenig Frischluft einzuatmen, presste er mir anschließend seine Sox fest ins Gesicht und ich sog den warmfeuchten Geruch tief in meine Lungen. Es war kaum auszuhalten, so geil war ich plötzlich. L. zwickte mir nun auch noch fest in die Brustwarzen, während er gleichzeitig seinen besockten Fuß stetig auf Mund und Nase drückte. Die freie Hand musste nun nicht mehr viel tun, damit ich ein weiteres Mal Erleichterung fand.

Fürs Finale war nun noch einmal Sir O. an der Reihe. Kaum war ich den Sneaks entkommen, band er meine Füße fest und zog sie mit den Beinen nach oben, so dass ich quasi die Figur einer Kerze einnahm. Natürlich wurden auch die Hände gefesselt und ich durfte so fixiert nocheinmal einige Zeit genießen.

Flecktarn-Kerze.

Flecktarn-Kerze.

Schweren Herzens mussten wir feststellen, dass die Zeit wie immer viel zu schnell vergangen war. Aber das nächste geile Treffen kommt bestimmt!

Vielen Dank an Sir O., L. und J. für ein tolles Wochenende.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Bondage-Seil - weiß

Vier Mann sind keiner zuviel (VI)

Hallo zusammen,

die Nacht ging deutlich zu schnell vorbei, nichts, was sich nicht durch eine Tasse Kaffee korrigieren lässt. Mit L. hatte ich die Nacht bei Sir O. verbracht, mehr schlecht wie recht, und Schlaf fand ich dann doch erst, als er so gnädig war und mir die Hände dankenswerter Weise vor den Körper fesselte und ich so eine etwas bequemere Liegestellung einnehmen konnte.

Während L. sich nun ganz seinen Sport- und Arbeitsklamotten widmen durfte, verblieb ich in Uniform und sollte als nächstes herausfinden, was passiert, wenn Stiefel einen Tag und eine Nacht getragen wurden.

Die Augen wurden mir verbunden, ich legte mich an die Bettkante. Unter meinen Kniekehlen wurde ein Stock befestigt und verschnürt, das Holzstück mit weiteren Seilen am Pfosten über mir befestigt. Anschließend wurden an meine Knie die Hände fixiert und schon wieder einmal war es mir unmöglich, mich zu bewegen. Ein erster Stiefel wurde ausgezogen und mir damit zunächst nur Schwanz und Eier massiert. Der andere jedoch landete direkt auf Mund und Nase und wurde mit Tape festgeklebt, damit ich den süßwarmherben Geruch einatmen musste. Es durchzuckte mich und mit jedem weiteren Atemug musste ich stöhnen. der Stiefel, der auf dem Schwanz ruhte, tat sein übriges. Unter der Sohle begann er geil zu pochen.

Gefesselt und "bestiefelt".

Gefesselt und „bestiefelt“.

Auch L. wurde natürlich fixiert. Und so durften wir beide so nah und doch unerreichbar fern nebeneinander gefesselt einige Zeit verbringen:

Zwei mal wehrlos, zwei mal geil.

Zwei mal wehrlos, zwei mal geil.

Fortsetzung folgt!

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Bondage-Seil - weiß

Vier Mann sind keiner zuviel (V)

Hallo zusammen,

leider ging auch dieser Sessionnachmittag bei O. viel zu schnell zu Ende. Nach einer Pause mit reichlich Pizza musste sich auch J. schon verabschieden. L. wollte aber, wie auch ich, über Nacht bleiben.

Es war an der Zeit, dass L. seine Spielsachen präsentierte, die er mitgebracht hatte. Abgesehen von einigen wirklich schmerzhaft aussehenden Manschetten für Schwanz und Sack, hatte er noch ein Päckchen Klammern dabei. Vermutlich schaute ich ein wenig zu neugierig. Zunächst zeigte er mir nur am Finger den Effekt, den Klammern eben haben. Auf mein mutiges: „Das ist ja nicht sooo schlimm,“ folgte dann nur ein zurückwerfen aufs Bett und eine stabile Fesselung mit Seilen, so dass ich aufgespannt vor ihm lag. Die Feldbluse war schnell aufgeknöpft, das T-Shirt hochgerollt und schon zwickte die erste Klammer zu. Und die nächste. Und schon gab es einen Schmerz an einer anderen Stelle am Körper. Und auch meinen Sack wollte L. nicht verschonen…

Gefesselt und geklammert.

Gefesselt und geklammert.

Ich wurde dabei sehr schnell äußerst geil, das übrige tat der Sneak, den ich plötzlich im Gesicht hatte. Es brauchte danach nicht viel, bis ich im Anschluss lustvoll kam.

Zufrieden konnten wir die Nacht einläuten. Natürlich weiterhin in Uniform und in Fesselstellung…

Fortsetzung folgt!

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Bondage-Seil - schwarz

Vier Mann sind keiner zuviel (IV)

Hallo zusammen,

nachdem ich den Nachmittag über, den ich bei Sir O. verbrachte, in Gummi schwitzen durfte, war es Zeit, sich in klassischem oliven Flecktarn der Truppe anzuschließen. J. hatte ich schon kennengelernt, L. durfte nun den Kofferraum verlassen. Beide waren bereits stramm verschnürt, als ich dazukam.

Meine Rolle war nun die des Bindeglieds: Während L. und J. auf dem Bett nebeneinandergefesselt waren, wurde ich stehend zwischen sie gebunden. Und das sah dann so aus:

Gefesselt zu dritt.

Gefesselt zu dritt.

Das hatte zur Folge, dass sobald sich jemand bewegte, an den anderen gezogen wurde. Sehr interessant! Zur Erholung kam dann aber auch noch einmal jeder in eine ganz indiviuelle Bondagestellung:

Gefesselt zu dritt.

Gefesselt zu dritt.

Sehr geil, noch dazu die zur Auflockerung ins Gesicht gedrückten Sneaks… Dass es dunkel geworden hatten wir gar nicht mitbekommen. Lediglich der Magen knurrte ein wenig, so dass es Zeit für eine Pause war. Aber nicht für das Ende der Session…

Fortsetzung folgt!

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.