Archiv der Kategorie: Wissen

Reden wir über Latex (II)

Hallo zusammen,

nachdem ich nun ein paarmal Latex getragen habe, wird es Zeit, sich mit dem Thema Reinigung zu beschäftigen. Dazu kann man einfach ein fettlösendes Geschirrspülmittel nehmen, wichtig ist, dass es nicht nachfettet wie etwa ein Balsam. Auch eine fett- und ölfreie Waschlotion kommt in Frage. Einfach in handwarmes Wasser geben und die Kleidung darin waschen. Hat man sehr viele Teile, kann man diese sogar in die Waschmaschine stecken, wie ich gelesen habe. Bei 30 Grad im Woll- oder Pflegeprogramm soll dies möglich sein, den Schleudergang sollte man aber deaktivieren.

Damit ist die Kleidung gereinigt. Als ich meinen ersten Kurzanzug erhielt, ärgerte ich mich anfangs darüber, dass er kein Stück glänzend war, sondern eher matt. Der folgende Tipp liegt auf der Hand: Nach der Reinigung heißes Wasser in eine Wanne einlaufen lassen, ein paar Spritzer Silikonöl dazugeben und die Latexartikel durchziehen. Zum Trocknen aufhängen und voilà: Glänzt wie eine Speckschwarte und beim Anziehen gleitet man gut hinein.

Eine andere Variante ist, die guten Stücke in eine größere Tüte oder einen Müllbeutel zu geben, zusammen mit Baby- oder Talkumpuder. Tüte schließen und  alles gut zu schütteln. Auch auf diese Art kann man Latex anschließend leicht anziehen, muss aber die Politur, wenn gewünscht, nun noch auftragen. Mir persönlich gefällt die erste Variante, wenn das Latex schön glänzt, freut man sich schon, noch bevor es angezogen ist.

Noch ein letzter Tipp: Zum einfachen An- oder Ausziehen unter die Dusche springen und den Wasserhahn aufdrehen. Und schon pellt man sich geschmeidig aus der schwarzen Hülle.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Advertisements

Reden wir über Latex (I)

Hallo zusammen,

auch wenn im Augenblick bei mir nicht viel passiert, habe ich mich dennoch in der letzten Zeit wieder ein wenig meinem neuen Fetisch gewidmet: Latex. Im letzten Jahr hatte ich begonnen, in diese Richtung ein wenig zu experimentieren und hatte mir einen Shorty zugelegt. Auch durfte ich Latex bereits während einer Session tragen. Und ich konnte feststellen: Fühlt sich geil an, eine hübsche Alternative oder Kombinationsmöglichkeit zur Uniform.

Es gibt viele Anbieter, anfangs tendierte ich zu den günstigen Teilen, die man auf ebay oder im Orion-Sammelsurium bekommt, schließlich wollte ich ja auch erstmal nur ausprobieren, ob Latex etwas für mich ist. Doch ein Kurzanzug aus dem Billigshop kostet auch um die 90 Euro, qualitativ hochwertigere Ware beginnt offenbar etwa bei 150 Euro, tendenz schnell steigend. Ein guter Bekannter riet mir aber, beim Kauf auf eine Materialstärke von 0.6 mm zu achten, damit das gute Stück nicht schon beim ersten Anziehen zerreist. Und in der Tat ist das für mich das Hauptargument, warum man hier ein wenig mehr investieren sollte. Kleiner Nachteil: Je dicker das Latex, desto enger liegt es auch an. Wobei ich mal sagen würde, dass das bei Latex durchaus beabsichtigt sein sollte.

Hat man dann den Verkäufer seiner Wahl gefunden, steht man vor einem riesigen Sortiment, aus dem das passende herausgesucht werden muss. Das ist leichter gesagt als getan, denn zum „Haben wollen“ kommt auch immer ein „Wieviel erträgt der Geldbeutel?“. Und hat man sich für den Schnitt entschieden – tja, kommt die Frage, ob ein Seitenstreifen dabei sein soll oder nicht. Bei der Farbwahl sollte man gut aufpassen, nicht, dass der Spielpartner auf dumme Gedanken kommt, die man selbst gar nicht beabsichtigt. Ich persönlich finde ein kräftiges Gelb ein tolle Kombination, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich auf Natursekt stehe. Ausprobiert habe ich es jedoch noch nicht, so dass ich die Entscheidung getroffen habe: Erstmal das klassiche Schwarze und je nachdem, was ich noch so entdecken werde, kann man dann ja auch farbtechnisch ein mutiges Statement setzen.

Das nächste Mal werde ich Euch ein paar Tipps zur Pflege der Klamotten zusammentragen.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Aus aktuellem Anlass: Vorsichtshalber

Hallo zusammen,

in den vergangenen Artikeln habe ich über Chats und Treffen mit anderen Kameraden berichtet. Für den unbedarften Nutzer mag sich das lesen als wenn es selbstverständlich kein Problem sei, eine fremde Chatbekanntschaft zu treffen und sich dort womöglich fesseln zu lassen um dem Sir wehrlos ausgeliefert zu sein.

Gewalt gegen Schwule ist aber keine Seltenheit, ich hoffe, das niemand hier schon Erfahrungen mit „Schwulen klatschen“ sammeln musste. In den letzten Wochen wurden in Süddeutschland zwei Homosexuelle auf bekannten Cruisingparkplätzen umgebracht. Ein vermeintliches drittes Opfer ist zwar nach aktuellstem Stand nicht dem Serienmörder zuzuschreiben, dennoch schrillen die Alarmglocken und machen deutlich, welche Gefahren möglich sind, wenn man Fremde trifft. Deshalb möchte ich heute auch ein paar Gedanken an diesem Thema verlieren.

Es mag natürlich erstmal ein Unterschied sein, ob man auf Parkplätzen mit wirklich Unbekannten mitgeht oder ob man sich erst nach einem Chat mit jemanden trifft. Aber ist das wirklich so? Wie gut kennt man jemanden nach einem virtuellen Gespräch? Wer von uns kennt nicht Profile, die sich letztlich als Faker oder Bild-Sammler herausstellten? Oder hat selbst die Wahrheit ein wenig geschönt?

Wenn ich von mir ausgehe – ich werde wohl weiterhin Menschen treffen, die ich zuvor nicht kannte. Das liegt in der Natur der Sache, wenn man Andere kennen lernen will. Und es entsteht auch ein gewisser Kitzel, sich jemanden mehr oder weniger Fremdes auszuliefern. Gerade im Bereich Bondage / SM.  Aber vielleicht ist es sinnvoll, einige Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen. Beim Onlineshopping haben wir gelernt, auf Aspekte zu achten, bevor wir unsere Bankdaten herausrücken – warum nicht also auch eine Reißleine fürs Onlinedating?

  1. Welche Informationen möchte ich veröffentlichen? Gebe ich etwas von mir preis, womit ich unter Druck gesetzt werden könnte?
  2. Passen die Daten zusammen? Sieht der 26jährige, 180 Zentimeter große Kerl auf den Bildern auch so aus, oder könnte er eher dessen Vater sein? Sprich ihn auf Widersprüche an!
  3. Überhaupt Bilder: Er hat keine im Profil? Dann soll er dir wenigstens welche per Mail schicken. Ach so, er hat keine Digitalkamera? Natürlich. Bilder von Naturlandschaften deuten übrigens auch nicht unmittelbar auf Verlässlichkeit hin. Und „Netpics“ erst recht nicht. No Pic, no Sex. Wenn er Interesse hat, wird er ein Bild für Dich haben!
  4. Tauscht Telefonnummern vor dem Treffen aus. Nicht anstatt des persönlichen Kontakts. Aber einen Faker dürfte die Forderung abschrecken. Die Nummer solltest ihr natürlich auch prüfen, ob sie wirklich existiert. Einfach mal ne SMS schreiben.
  5. Du brauchst keine Kreditkarte mitnehmen. Und auch sonst musst Du Dich nicht wie eine goldene Gans schmücken. Okay, das fällt bei  Uniformträgern eigentlich eh weg, aber der Vollständigkeit wegen sei es erwähnt.
  6. Schreib Nummer, Name und Adresse ab und gib sie Deinem Partner oder einem Freund. Sag auch dem Chatpartner, dass Du das getan hast. Damit ist seine Anomymität aufgehoben und sollte potentielle Täter abschrecken. Er hat was dagegen? Dann solltest Du überlegen, wieso das wohl der Fall sein könnte?
  7. Im Zweifel hilft ein drastisches Mittel: Hol Dir erstmal einen runter. Dann ist der Druck weg, der Kopf frei und das Hirn hat wieder die Möglichkeit, mitzudenken. Der Typ ist immer noch geil und Dein Bauchgefühl passt? Dann viel Spaß!

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Infanterist der Zukunft

Hallo zusammen,

bis in die 80er liefen unsere Jungs in grauem Stoff durch die Wälder, eher man sich fürFlecktarn entschied, was doch eine deutliche Steigerung bei der Tarnung ermöglichte. Der Infanterist der Zukunft ist im Folgenden zu bewundern:

Übrigens: Alle in diesem Blog bislang vorgestellten Videos findet Ihr auch auf dem MkG Blog – Channel bei YouTube.

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

Der neue Basis-Fitness-Test

Hallo zusammen,

viele von uns waren meines Wissens nicht beim Bund und durften so auch nicht beim gefürchteten „Physical-Fitness-Tests“ ihre Leistung unter Beweis stellen. Ob dies ein Nachteil ist, sei mal dahingestellt, darauf zu trainieren ist jedenfalls nicht mehr notwendig: Ab 1. Januar 2010 ist der Test abgelöst durch die neue „Weisung zur Ausbildung und zum Erhalt der individuellen Grundfertigkeiten“ (Weisung IGF).

Der neue „Basis-Fitness-Test“ (BFT) wurde neu entwickelt um die „körperliche Leistungsfähigkeit“ (KLF) aller Soldatinnen und Soldaten zu messen, das gleichermaßen für alle „Militärischen Organisationsbereiche“ MilOrgBer, Altersklassen und Geschlechter gilt. Dabei geht es wohl vor allem um eine zeitsparende Durchführung des Tests.

Wer seine Leistung also künftig nach militärischen Prinzipien messen will, sollte folgendes trainieren:

  • 11 x 10-m-Sprinttest in maximal 60 Sekunden
  • Klimmhang für mindestens 5 Sekunden
  • 1000-m-Lauf in maximal 6 Minuten und 30 Sekunden

Diese Leistung wird künftig einmal jährlich ermittelt. Im Vergleich dazu, bislang mussten folgende Leistungen erbracht werden:

  • 200-Meter-Schwimmen, gemäß der Anforderung des deutschen Sportabzeichens in ihrer jeweils gültigen Fassung
  • 6-Kilometer-Fußmarsch mit mindestens 15 Kilogramm Gepäck in nicht mehr als 60 Minuten
  • Basis-Fitness-Test, bestehend aus Klimmhang, Sprinttest und 1000-Meter-Lauf

Die Zeiterspranis wird deutlich, anstrengend bleibt es aber dennoch.

Neben der KLF müssen sich die Soldaten aber auch wie gehabt in weiteren Disziplinen beweisen:

  • Schießfertigkeit
    Die eigene Waffe sicher zu handhaben und damit zielsicher zu treffen
  • Selbst- und Kameradenhilfe
    Kenntnisse zu Krankheitsvorsorge, Hygiene und Stressbewältigungstechniken
  • ABC-Schutzmaßnahmen
    richtige Handhabung der persönlichen ABC-Schutzausstattung gemäß der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) 5/300 in den vorgegebenen Zeiten

Tja, einige von uns üben wohl zumindest den Bereich ABC-Schutzmaßnahmen regelmäßig fleißig und ausdauernd… In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.