Ein fesselndes Wochenende – Teil 7

Hallo zusammen,

der Sonntag brach still und heimlich an und ich konnte in der Nacht an die Erlebnisse des vergangenen Nachmittags denken. Als Gedächtnisstütze hatte mir Sir O., mit dem ich mich auf ein Bondagewochenende verabredet hatte, Hände und Füße gefesselt und mich in Uniform und Boots gelassen. Geschlafen habe ich dennoch tief und fest, vermutlich aus Erschöpfung nach dem Erlebten.

Ich wurde geweckt und nach einer heißen Tasse Kaffe und einem Toast schaute mich Sir O. an und fragte, ob wir die letzte Runde beginnen sollten. Was für eine Frage! Ich wollte natürlich die Zeit voll auskosten, die ich in G. verbrachte und uns stand nur noch dieser Vormittag zur Verfügung. Es war an der Zeit, die Uniform und Stiefel auszuziehen – es wurde Zeit, den Zodiak zu tragen. Außer den Stiefelsocken zog ich mich also aus und schlüpfte in den Zodiak hinein. Ein wenig half mir Sir O., fand es aber wohl ganz nett, mit anzusehen, wie ich in Schwitzen geriet, alles Ordnungsgemäß anzuziehen. Endlich stand ich vor ihm: Komplett in Gummi eingehüllt.

„Liegestütze, 20 Stück,“ lauete der Anschlussbefehl. Die ersten zehn waren noch kein Problem, allerdings begann ich schnell zu schwitzen und die Atmung war durch die Gasmaske erschwert. Der Sir stand neben mir und ließ mich zählen. „Elf… Zw-öhlfff…“. Er setzte seinen Stiefel auf meinen Rücken, damit ich es zusätzlich schwer hatte. Ich stemmte mich dagegen und versuchte die Aufgabe zu erfüllen. „Drei-hhh-zeeehn… Viiieehrrr-zeeeehhn“.

Der Schweiß sammelte sich offenbar am Rücken, ich merkte, wie luftdicht der Zodiak war. Mir war warm, und am ganzen Körper bildete sich ein Schweißfilm. Es war aber merkwürdigerweise nicht unangenehm. Endlich nährte ich mich dem Ende. „Neuhnn-mm-zeeeehhn… Zwannnn-zick!“

Erschöpft blieb ich auf dem Boden liegen, spürte den Stiefel des Sirs auf mir ruhen. Er ließ mir Zeit wieder zu Atem zu kommen. Als er merkte, dass meine Atmung wieder ruhiger und mit mir alles in Ordnung war, lief er kurz um mich herum – um Seile zu holen, mit denen er mich nun auf dem Fußboden liegend, stramm fesselte. Es war ein eigenartiges Gefühl, eingepackt im Zodiak, im eigenen Schweiß liegend und dabei gefesselt zu werden. Naja, was heißt eigenartig – es war natürlich geil. Als ich fertig gefesselt vor dem Sir lag, nahm er meinen Kampfstiefel zur Hand, den ich nun schon fast 18 Stunden angehabt hatte und steckte diesmal in ihn den Schlauch, der auch an der Gasmaske befestigt war. Er hatte das Schlauchende tief hineingesteckt, die ersten Atemzüge hauten mich fast um. Sir O. prüfte, ob ich noch immer geil war und, nach erfolgreicher Überprüfung, sorte er dafür, dass ich, wieder zuhause, den Zodiak gründlich in der Dusche reinigen musste – nicht nur wegen des Schweißes.

Ein fesselndes Wochenende

Ein fesselndes Wochenende

Dieses Wochenende war sehr schnell vorbei, ich war ein wenig melancholisch, als ich mich kurze Zeit später auf die Heimfahrt machte. Ich dachte an viele geile Stunden und wusste, dass ich dieses Erlebnis unbedingt wiederholen möchte. Ein fester Vorsatz, den ich hoffentlich bald in die Realität umsetzen darf.

Bis dahin möchte ich mich an dieser Stelle bedanken:

  • Bei meinem Mann, der es mir ermöglicht hat, ein solches Wochenende zu erleben
  • Bei S., den ich gerne jederzeit wieder als Rekrut treffen möchte um mit ihm ein paar fesselnde Stunden zu verbringen
  • Und natürlich ganz besonders bei O., der mir nicht nur geile Stunden bereitet hat, sondern der ein wirklich einfühlsamer und achtgebender Sir ist, dem man(n) vertrauen kann. Vielen Dank auch für die Bilder, die er während der Session gemacht hat und mir zur Verfügung stellte.

Und jetzt ist es an Euch, liebe Leser: Interesse an weiteren Erlebnisberichten dieser Art? Lasst es mich wissen, wie Ihr die letzten Blogeinträge fandet und was Ihr künftig hier lesen wollt. Und wer in die Stiefelstapfen von O. treten will – ich bin nicht abgeneigt, aber die Messlatte hängt ganz schön hoch 😉

In diesem Sinne – wegtreten! MkG Stefan.

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2 Antworten zu “Ein fesselndes Wochenende – Teil 7

  1. Berichte sind immer gerne gesehen…

  2. Fein, das freut mich. Gelegenheit macht Berichte, würde ich in dem Fall sagen und Sirs immer gesucht…

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